Innovationen aus Keramik. Unsere Produkte.

Implantate

Mit unserem Keramik-Implantatsystem wollen wir den Markt für Dental-Implantate revolutionieren. Das ist uns gelungen. Die Innovation: ZV3 hat die weltweit ersten 1- und 2-teiligen Vollkeramik-Implantate aus Zirkon mit einzigartig hoher Rauhtiefe (Ra = ca. 7 Micron / Rz = ca. 40 Micron) entwickelt. Unser spezielles, innovatives Herstellungsverfahren für Vollkeramik-Implantate aus Zirkon ist patentiert und hat sich sowohl bei Patienten als auch bei Implantologen bereits bestens bewährt.

Die hervorragende Rauhtiefe, die es in dieser Qualität bei herkömmlichen Keramik-Implantaten bisher nicht gibt, erreichen wir mit einem Spezialverfahren. Ein Bearbeiten (Schleifen oder präparieren) des Implantates entfällt. Und somit auch die Gefahr, die Keramik dauerhaft zu beschädigen (Mikrorisse). Diese Mikrorisse können zu einem Bruch des Implantats führen. Die hohe Rauhtiefe führt zu einer schnellen Osseointegration (Verwachsen des Implantats mit dem Kieferknochen) analog zu Titanimplantaten - ein Resultat, das bei bisherigen Keramik-Implantaten nur in einem unbefriedigenden Ausmaß erreicht werden konnte. Dies wurde bei herkömmlichen Keramik-Implantaten immer als großer Nachteil empfunden, da die Verlustraten vergleichsweise hoch ausgefallen sind.

Im Bereich der vollkeramischen Implantate aus Zirkon sind wir das einzige Unternehmen, das eine individuelle Herstellung - also eine exakte Anpassung an die jeweilige Ausgangssituation beim Patienten - ermöglicht. Herkömmliche Keramik-Implantate werden aktuell nur als Standard-Version angeboten und müssen oft noch nachbearbeitet werden. Dies erfordert mehr Zeit und kann zu den eben erwähnten Mikrorissen führen. Unsere 2-teiligen Vollkeramik-Implantate verfügen über einen weiteren, wichtigen Vorteil: Die Verbindung zwischen Implantat und Abutment liegt bei 2-teiligen ZV3 Implantaten nicht mehr auf Höhe des Knochens, sondern oberhalb des Zahnfleisches. Somit ist bei 2-teiligen ZV3 Implantaten das Entstehen eines bakterienundichten Spalts zwischen Implantat und Abutment ausgeschlossen. Dadurch werden eine Infektionsmöglichkeit und damit verbundene mögliche negative Effekte für den Patienten (z.B. Knochenabbau) vermieden.

Bei unserem System werden die 2-teiligen Implantate isogingival gesetzt. Nach der Einheilung - eine Freilegung entfällt - wird lediglich ein Stiftaufbau als Teil-Abutment befestigt. Die zukünftige Krone überdeckt die Klebefuge. Ein Spalt, der bei klassischen Systemen vorkommt, führt fast immer zu einer bakteriellen Besiedelung. Fazit: Ohne Spalt auch weniger paropathogene Keime. Dies wurde in einer retrospektiven Studie nachgewiesen.

Die Gründe für die Verwendung von ZV3 Vollkeramik-Implantaten gegenüber den verbreiteten Titan-Implantaten liegen dabei klar auf der Hand: Aus ästhetischer Sicht ermöglicht nur ein individuelles Vollkeramik-Implantat optisch einwandfreie Ergebnisse. Weder schimmert das dunkle Titan durch das Zahnfleisch, noch führt eine Rezession zu einer Freilegung der Implantat-Ränder und damit zu unschönen metallischen Rändern am Zahnfleisch. Dies wird unterstützt durch die Möglichkeit, unsere Implantate mit einer individuellen Girlande zu versehen, um ein perfektes kosmetisches Ergebnis zu erreichen.

Darüber hinaus sind unsere Implantate in der Lage, mögliche negative Folgen einer Titanpartikel-Unverträglichkeit die immerhin bei ca. 20-40% der Bevölkerung vorkommt und durch einen Bluttest nachgewiesen werden kann, zu verhindern. Grundsätzlich geht auch der Trend bei Patienten dahin, generell so wenig wie möglich Metall im Körper zu haben - unabhängig von der persönlichen Verträglichkeit.

Ob bei Patienten 1- oder 2-teilige (Standard oder individuelle) ZV3 Vollkeramik-Implantate aus Zirkon zum Einsatz kommen, liegt im Ermessen des Implantologen. Dieser entscheidet sowohl auf Basis der patientenspezifischen Ausgangssituation als auch eigener Präferenzen.